Spannend – am Vorabend mal den Zug gecheckt und Stress pur – es fährt ja kein Zug nach Saint-Tropez!? Wie kommen wir denn nun da vernünftig hin? Kurzer Stress aber dann relativ einfache Lösung: Mit dem Bus. Der Bus (ZOU!) fährt von Saint-Raphaël aus jede Stunde nach Saint-Tropez und kostet im Bus 2,50 Euro pro Person – an den Ticketschaltern gibt es die Tickets auch günstiger (ca. 2,20 Euro) und die Reise dauert mit dem Bus ca. 1h 30min. Mit dem Zug fuhren wir von Le Dramont zwei Stationen weiter nach Saint-Raphaël – also alles ganz einfach und entspannt.

In Saint-Tropez an der Gare-Routière angekommen bot sich uns gleich der Blick auf den schönen Hafen mit den ganz kleinen Booten. Da staunt man erstmal so richtig. Wir bogen dann von der Hafenpromenade ab in eine kleine Gasse und da bot sich uns dann ein wunderschönes Städtchen mit vielen kleinen Gassen, tollen kleinen Lokalen und einfach nur viel zu genießen.

Weiter der Hafenpromenade entlang fanden wir mal das, was wir schon lange gesucht und nicht gefunden hatten. Geld. So viel geldiges auf kleinem Raum ist nur hier unterwegs.

Nachdem Frauchen einen schönen runden Geburtstag in Anspruch nahm, genossen wir auch direkt an der Hafenpromenade zwei Kir Royal (17 Euro pro Glas) in einem sehr dekadenten Lokal. Die Kellner weltklasse nett und höflich, Brötchen mit Zange edelst serviert, Essen auf Top-Niveu (zumindest dem Aussehen nach, da die Küche gerade die letzten Bestellungen rausgab) und Champagner- und Weinflaschen in allen Preisklassen. Aber das Wichtigste dort: Joyeux anniversaire mon cher! Santé!

Nach dieser Stärkung (oder Schwächung) genossen wir noch das Städtchen, fanden auch die – ja wieder mal – dekadente Einkaufsmeile. Wobei interessant, dass es von Dior und Louis Vuitton (sicher noch andere!?) Restaurants gibt, wo wir fast zugeschlagen hätten – preislich wirklich in Ordnung – preiswert haben wir leider keine Ahnung. Und das beste zum Schluss – das zeigen die letzten zwei Fotos 🙂

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