Wir haben uns ja entschlossen mit dem Zug unterwegs zu sein, vor allem da die Parkplatzhöhe uns öfters einen Streich spielt und auch die Anzahl der Parkplätze etwas Bescheiden ist. Da vor unserer Home-Base eine Haltestelle ist (etwa 200m entfernt), stellt dies auch kein wirkliches Manöver dar. Manöver ist eher rauszufinden, wo man ein Ticket kaufen kann, so wie die Züge in welche Richtung abfahren. Aber mit der Zeit wird man ja ein Pro. Gebucht wurde über OMIO (die App ist wirklich gut, Bezahlung über Kreditkarte, Paypal etc. – nur die Namen müssen immer wieder eingegeben werden). SNCF haben wir ausgeschlossen – da hört man nicht so gute Meinungen und man muss die richtige (nicht französische) Webseite finden. OMIO bezahlt man etwas mehr, aber es funktioniert auch wirklich gut. Die Züge fahren in alle Richtungen im Stundentakt, sind wirklich pünktlich und man kann entspannt reisen. Eventuell bei den größeren Bahnhöfen wie Cannes und Nizza könnte es eng werden – da hört man oft dann von den Franzosen „Squeeze“ beim Einsteigen. Ja aber jetzt zu unserem ersten Umstieg in Cannes de Bocca. Also die Franzosen machen schon was richtig, wenn sich folgendes Teil in 30m Entfernung befindet. 10 Meter bis zur Unterführung von der Station – 20 Meter durch die Unterführung – dann der Strand… der Ausblick!
Nach diesem traumhaften Genuss ging die Reise weiter nach Cannes. Irgendwie nicht unsere Stadt.. wer teure Beach-Bars möchte (Spritz um 20 – 30 Euro), geschafftiges treiben, Shopping – der wird hier fündig… bitte jetzt noch nicht glauben, dass es die „geldigste Stadt“ ist 🙂 Aber es ist schon recht lustig dort rumzuschlendern, wo die wirklich großen Stars so unterwegs waren und auch die unzähligen Gassen. Was wir wiederum bemerkenswert fanden war die Tatsache, daß Cannes wieder einen großen italienischen Einfluß hatte. So auch beim Essen. Noch anzumerken war auch, daß die Preise nicht so hoch waren wie befürchtet. Man könnte auch sagen, daß hier in Kärnten/Velden die Preise deutlich höher sind. So genehmigte sich die Frau direkt beim Hafen bei den Filmfestspielen einen Kir Royal um 17 Euro und Gnocchi mit geräuchterem Brie und Trüffel um 31 Euro. Der Mann speiste eine Lasagne – dies ist ja immer so ein einfacher Test und gut zu vergleichen.. blöderweise wars diesmal die beste Lasagne die jemals gegessen wurde um 19 Euro. Noch dazu konnten wir das bunte Treiben an diesem Platz so richtig genießen.




































