Was soll man zu Monaco sagen? Wir sind ja am Bahnhof im Stadtteil Monte-Carlo gelandet (Fahrzeit mit dem Zug war 2h inkl. ein Mal umsteigen) und uns hat es ziemlich gewundert wie – hmm wie sollen wir es denn nennen – „hässlich“ dieser Bahnhof doch ist. Ich glaub wo so viele Leute mit Geld rumschwirren, ist doch so ein Bahnhof irgendwie „hässlich“. Naja in Ordnung – sei es wie es ist.
Wir haben uns am Vortag schon Karten für den bekannten „Hop-on hop-off Bus“ organisiert und waren gleich auf der Suche der nächsten Haltestelle. Diese befand sich gleich am Ende des relativ langen Ausganges der Bahnhofstation (Place Sainte Devote – Station Nr. 6). Und perfekt: Der rote Doppeldecker-Bus ist im Anmarsch und wir gingen gleich an Board – äh versuchten… wir hielten dem Chauffeur unser Handy mit den Tickets vor und Stopp kam vom Chauffeur quasi. Ach er wollte uns ja nicht wirklich aufhalten, sondern hat nur gefragt, ob wir schon mal im Bus waren, reichte uns die richtigen Tickets aus die man dann vorzeigt, gab uns Infomaterial und erklärte alles das in super Englisch und irre irre nett. What? Schon wieder diese Welt der Franzosen/Monégasques die alle so nett, höflich und zuvorkommend sind – mich hat nichteinmal jemand in Nizza angehupt – vor allem nicht wo eine Kreuzung war, die gefühlt in 30 Richtungen mit 120 Fahrspuren ging, ich keinen Plan hatte und irgendwie durchgegurkt bin.
Wir stiegen gleich an der nächsten Haltestelle aus (Place du Palais – Nr. 7) und das war die beste Station. Direkt vorm Fürstenpalast in Monaco-Ville. Die Traumaussicht, die kleinen Gässchen – ja da kann man flanieren ohne Ende – einfach nur wunderschön! Nachdem wir so perfekt getroffen hatten, find es auch an zu regnen. Das war leider Schade, aber wir setzten uns weiter in den Bus, trotzten dem Regen und machten so unsere Monaco-Tour. „Unten“ in Monaco war es für uns eigentlich nicht mehr so richtig schön, da wäre nur noch das Casino (da rundherum), der Yachthafen (wieder gesperrt für irgendein Ereignis) und das ozeanographisches Museum sehenswert gewesen. Aber leider reichte die Zeit nicht mehr und so machten wir uns auf den Heimweg – diesmal ohne Umsteigen direkt zur Home-Base (1h 30min).






















